Felicity: Schottlands mysteriöse Puma-Legende

Die Legende von Felicity und ihren geheimnisvollen Nachfahren

Stellt euch vor, ihr wandert durch die ruhigen Wälder der schottischen Highlands, das Moor glitzert im Morgenlicht – und plötzlich taucht zwischen den Bäumen eine große schwarze Katze auf, mit einem Schweif wie ein Peitschenschlag und Augen, die Funken sprühen. Fantasie oder Wirklichkeit? Genau diese Frage sorgt seit Jahrzehnten für Diskussionen in Schottland. Willkommen in der Welt der mysteriösen Highland-Großkatzen!

1980: Ein Puma namens Felicity

Vor über 40 Jahren wurde im kleinen Cannich, nahe Glen Affric, eine Katze gefangen, die alles veränderte: Felicity, eine pummelige Puma-Dame, die von einem entschlossenen Farmer in eine Falle gelockt wurde. Während die Medien über „das Tier, das die Highlands terrorisierte“ berichteten, entpuppte sich Felicity als eher gemütlich denn gefährlich. Mit etwas Arthritis und einer Vorliebe fürs Streicheln war sie eher Haustier als Raubtier. Dennoch: Felicity war real, und damit begann der Hype um die Highland-Katzen.

Sichtungen, die bis heute anhalten

Auch nach Felicitys Gefangennahme riss die Flut an Berichten über große Katzen in Schottland nicht ab. Von Easter Ross bis Ayrshire behaupten Menschen, riesige schwarze Katzen gesehen zu haben, die durch Wälder streifen oder gemütlich über Hügel schleichen. Manche schwören auf Panther, andere sprechen von mysteriösen Mischwesen. Aber was steckt dahinter?

Die Theorie der ausgesetzten Exoten

Ein häufig genanntes Szenario führt uns zurück ins Jahr 1976, als das britische Gesetz für gefährliche Wildtiere in Kraft trat. Plötzlich mussten private Besitzer exotischer Tiere wie Leoparden und Puma ihren Schützlingen entweder artgerechte Gehege bieten – oder sie freilassen. Und was wäre ein besserer Zufluchtsort als die weiten, menschenleeren Highlands?

Beweise oder Anekdoten?

Während offizielle Stellen wie NatureScot seit Jahrzehnten keinerlei stichfeste Beweise für wilde Großkatzen in Schottland vorlegen können, bleibt die Begeisterung der Menschen ungebrochen. Geschichten von Sichtungen, rätselhaften Spuren oder sogar Angriffen auf Haustiere finden ihren Weg in lokale Pubs und Zeitungen. Und seien wir ehrlich: Ein bisschen Magie schadet niemandem.

Ein Mythos, der bleibt

Die Highlands sind bekannt für ihre Geschichten – ob es sich um Geister, den Loch Ness Monster oder eben geheimnisvolle Raubkatzen handelt. Felicity mag zwar schon lange in den ewigen Jagdgründen schnurren, doch ihre vermeintlichen Nachfahren sorgen weiterhin für Gänsehaut und Spekulationen.

Warum also nicht beim nächsten Highland-Ausflug selbst die Augen offen halten? Vielleicht entdeckt ihr ja Spuren im Moos – oder zumindest eine spannende Geschichte für die nächste Runde am Kaminfeuer. Denn eines ist sicher: In Schottland wird jede Geschichte ein kleines bisschen größer und ein bisschen wilder. Und genau das lieben wir doch, oder?

Quelle: BBC – On the trail of Scotland’s mysterious big cats

Glen Loyne: Wo italienische Komödie auf schottische Highlands trifft

Heute gibt es eine skurrile Geschichte, die mich jedes Mal zum Schmunzeln bringt, wenn ich an einem meiner liebsten Wanderorte vorbeikomme: der kurzlebige Friedhof von Glen Loyne, der für einen italienischen Film in den schottischen Highlands errichtet wurde – und danach spurlos verschwand.

Ort des Fim-Friedhofs
Film Location

Eine Komödie, die durch die Zeit reist

Die Geschichte beginnt mit dem italienischen Film „A spasso nel tempo – L’avventura continua“ („Ein Spaziergang durch die Zeit – Das Abenteuer geht weiter“), einer temporeichen Komödie aus dem Jahr 1997, inszeniert von Carlo Vanzina. Der Film folgt den chaotischen Zeitreise-Abenteuern von Ascanio (Christian De Sica) und Walter (Massimo Boldi), die von der Steinzeit bis zur Mondlandung stolpern und dabei jede Menge absurde Missgeschicke erleben.

Quelle: IMDB

Es ist schon fast eine Sportart geworden: Wer durch die Highlands wandert, sucht automatisch nach Drehorten aus Outlander. Kaum hat man einen alten Baum oder eine zerfallene Mauer entdeckt, hört man hinter sich schon jemanden rufen: „Ist das Craigh na Dun? Oh mein Gott, Jamie war bestimmt hier!“

Manchmal kommt es mir vor, als hätte jeder Stein in Schottland eine Statistenrolle in der Serie gehabt. Aber jetzt stellt euch die Gesichter der Fans vor, wenn ich ihnen erzähle, dass in Glen Loyne kein Fraser, sondern zwei italienische Chaoten herumgestolpert sind, die Highlander parodierten und statt Steinkreise Grabsteine besuchten.

Auf ihrer Reise landen die beiden Chaoten im mittelalterlichen Schottland. Dort werden sie von englischen Soldaten für Anhänger von William Wallace gehalten und geraten in allerlei brenzlige Situationen – inklusive einer Begegnung mit einem vermeintlich unsterblichen Ritter, der sie für seine Rivalen hält.

Ein Friedhof aus Pappmaché

Ein Wanderparadies wird zur Filmkulisse

Für eine Szene im mittelalterlichen Schottland suchten die Filmemacher ein authentisches Highland-Setting mit einem Friedhof. Da es in Glen Loyne keinen gab, baute das Produktionsteam kurzerhand einen künstlichen Friedhof mit Pappmaché-Grabsteinen. Der Friedhof wirkte täuschend echt – ein perfekter Schauplatz für die typische italienische Slapstick-Komik, bei der die Protagonisten in klassischer Manier stolpern, sich verstecken und jede Menge Blödsinn machen.

Für mich hat das einen besonderen Reiz: Glen Loyne ist einer meiner absoluten Lieblingsorte zum Wandern. Jedes Mal, wenn ich jetzt dort entlanggehe, kann ich mir die absurde Szene förmlich vorstellen – die albernen Protagonisten und die Pappmaché-Grabsteine, die im Wind wackeln.

Und dann war alles weg

Blick auf Stein in Glen Loyne

Zurück zur Natur

Nach Abschluss der Dreharbeiten verschwand der künstliche Friedhof so schnell, wie er errichtet wurde. Das Team nahm alle Requisiten mit, und Glen Loyne kehrte in seinen natürlichen, unberührten Zustand zurück.

Wart ihr schon einmal in Glen Loyne oder kennt ähnliche Geschichten von Drehorten, die euch überrascht haben? Schreibt es mir in die Kommentare – ich bin gespannt!

Die Magie der Fahrt nach Sabhal Mòr Ostaig

Die Fahrt nach Sabhal Mòr Ostaig ist für mich fast genauso wichtig wie der Kurs selbst. Eine knappe Stunde dauert es, von meinem Zuhause bis zur Hochschule für Gälisch auf Skye zu fahren, aber die Zeit vergeht wie im Flug. Die Straßen winden sich durch die atemberaubende Landschaft der Highlands, vorbei an glitzernden Lochs und kargen Bergen, die in der Dämmerung fast unwirklich erscheinen. Ich fahre absichtlich immer etwas früher los, damit ich vor dem Kurs noch im Auto sitzen und aufs Meer hinausblicken kann. Es gibt nichts Besseres, um den Kopf frei zu bekommen.

Gestern war einer dieser besonderen Tage. Der Himmel war den ganzen Nachmittag über klar gewesen, und als die Sonne langsam unterging, brannte der Horizont in warmem Gold und tiefem Orange. Wir hatten uns gerade in dem kleinen Café versammelt, in dem unser Kurs stattfindet, als einer von uns aus dem Fenster schaute und abrupt verstummte. „Seht euch das an!“ Keine Sekunde später sprangen wir alle auf, ließen unsere Teetassen stehen und rannten hinaus. Mit gezückten Handys und Kameras standen wir auf dem Parkplatz und hielten diesen magischen Moment fest. Das Meer lag still da, als wolle es den Himmel spiegeln, und die Silhouetten der Berge zeichneten sich gestochen scharf vor dem leuchtenden Abendrot ab.

Zurück im Café, leicht fröstelnd von der kühler werdenden Luft, setzte sich die lockere Runde fort. Der Gälisch-Kurs – ein sogenannter „Srupag“ (gälisch: Srùpag, ausgesprochen sruu-pak), ein geselliger Treff mit Gesprächen auf Gälisch – besteht aus einer bunten Mischung von Menschen. Das Wort bedeutet eigentlich eine kleine Tasse Tee oder Kaffee und steht sinnbildlich für eine entspannte Runde, in der man miteinander plaudert. Einige sind fest entschlossen, die Sprache fließend zu beherrschen, andere wollen einfach nur ein wenig plaudern und die Klangmelodie der Sprache aufsaugen. Ich bin irgendwo dazwischen. Als ich das erste Mal erwähnte, dass ich Autorin bin, gab es neugierige Blicke und ein paar bewundernde „Oh“s. Die Reaktionen reichen von ehrlichem Interesse bis zu scherzhaften Kommentaren wie: „Schreibst du dann auch auf Gälisch?“ oder „Gibt es Morde in deinen Büchern? Hoffentlich nicht hier in Sabhal Mòr!“

Natürlich morde ich auch im College! In Band 2 meiner Reihe, Nightfall on Skye, gibt es ein Verbrechen direkt dort, und das sorgte prompt für neue Diskussionen. Eine der Teilnehmerinnen hatte mein Buch sogar im Auto liegen! Als sie es kurzerhand hereingebracht und stolz herumgezeigt hat, hätte ich beinahe vor Freude gequiekt. Es war einer dieser Momente, in denen ich so richtig gemerkt habe, dass meine Geschichten ihren Weg zu den Menschen finden.

Es ist eine besondere Gemeinschaft, die sich hier trifft – Menschen, die ihre Liebe zur gälischen Sprache teilen und dabei Geschichten austauschen, die oft genauso faszinierend sind wie die Landschaft um uns herum. Nach dem gestrigen Sonnenuntergang und dem spontanen Foto-Shooting war der Kurs gefühlt noch lebendiger als sonst. Vielleicht, weil wir uns alle bewusst waren, wie kostbar diese kleinen Momente sind, in denen die Welt stillzustehen scheint und sich die schottischen Highlands von ihrer spektakulärsten Seite zeigen.

Die Sieben Männer von Glenmoriston: Ein Stück schottischer Geschichte

Die Highlands bergen so viele Geschichten – einige sind voller Romantik, andere von Tragik gezeichnet. Doch eine, die mich besonders fasziniert, ist die der Sieben Männer von Glenmoriston.

Die Stille im Corrie Dho ist beinahe greifbar. Zwischen den sanften Hügeln, die Glenmoriston von Glen Affric trennen, liegt dieses breite, fruchtbare Tal – unscheinbar und doch Schauplatz einer bemerkenswerten Episode der schottischen Geschichte. Hier, in den entlegenen Seitentälern des Corrie Dho, fanden einst sieben Männer Zuflucht, die nach der Schlacht von Culloden beschlossen hatten, niemals zu kapitulieren. Sie waren Nachbarn, die zusammenhielten, während andere in der Region ihre Waffen niederlegten. Ihr Versteck, eine Höhle, die als Uamh Ruaraidh na Seilg – die Höhle von Roderick dem Jäger – bekannt ist, bot ihnen Schutz vor den englischen Soldaten.

Ich stehe an einer Anhöhe, von der aus ich das Tal überblicken kann. Der Wind pfeift durch die Gräser, und es ist leicht vorstellbar, wie sich die Sieben Männer in diesem rauen Gelände bewegten, es nutzten, um sich zu verbergen und immer wieder kleine Nadelstiche gegen die verhassten Truppen zu setzen, die ihr Land verwüsteten. Guerillakrieger wider Willen, angetrieben von ihrer Loyalität zu ihrem Land und ihrem Hass auf die Besatzer.

Bonnie Prince Charlie und die Sieben Männer

Im Juli 1746 erreichte Bonnie Prince Charlie erneut das schottische Festland und begab sich auf eine gefährliche Reise durch die Highlands. Die Strapazen forderten ihren Tribut: nass, hungrig und erschöpft gelangte der Prinz am 29. Juli nach Glenmoriston. Sein Führer, ein Mann aus Glengarry, kannte das Versteck der Sieben Männer und schlug vor, dort Unterschlupf zu suchen. Trotz des Risikos nahmen die Männer ihn auf – nicht aus politischen Gründen, sondern aus einem tief verwurzelten Ehrenkodex heraus. Ein jeder von ihnen hätte mit einem Verrat das Kopfgeld von 30.000 Pfund kassieren können. Doch keiner tat es.

Ich frage mich, wie es gewesen sein muss, mit dem meistgesuchten Mann der Highlands in einer Höhle zu hausen. Mitten im Nichts, aufeinander angewiesen, stets in Gefahr, entdeckt zu werden. Die Männer versorgten den Prinzen so gut sie konnten. Einer von ihnen lief sogar nach Fort Augustus, um Brot und Zeitungen zu besorgen – und kehrte mit einem besonderen Geschenk zurück: einem Stück Ingwerkuchen, der kostbarsten Leckerei, die er für den Prinzen auftreiben konnte. Eine kleine Geste, die in ihrer Schlichtheit berührend ist. Ein Moment von Menschlichkeit inmitten von Verfolgung und Unsicherheit.

Nach drei Tagen verlegten sie ihr Versteck in die benachbarte Höhle von Corrie Sgrainge – das „Corrie of Gloom“. Dort blieben sie weitere vier Tage, bevor sie ihre Reise in Richtung Poolewe fortsetzten. Doch die erhofften französischen Schiffe waren bereits weitergesegelt. Und so kehrten sie schließlich nach Glenmoriston zurück, immer auf der Flucht, immer in Bewegung.

Ein unbeugsamer Geist

Ein Laird begegnete später zwei der Sieben Männer und stellte ihnen neugierige Fragen. Wo sie sich verbargen, wovon sie lebten. Doch anstatt zuzugeben, dass sie noch immer im Widerstand waren, gaben sie eine ebenso kluge wie herausfordernde Antwort: „Da die Feinde das Land plünderten, war es nur recht und billig, sich einen Teil der Beute zu nehmen, anstatt alles den Rotröcken zu überlassen.“

Ich spüre fast, wie mir ein Lächeln über die Lippen huscht. Die Tapferkeit, die List und der ungebrochene Stolz dieser Männer beeindrucken mich. Hier, in diesen einsamen Highlands, schrieben sie ein Stück Geschichte – nicht mit Waffen, sondern mit ihrer unbeugsamen Entschlossenheit. Und während ich durch das raue Land wandere, wird mir klar: Es ist nicht nur die spektakuläre Landschaft, die die Highlands so faszinierend macht. Es sind die Geschichten derer, die hier lebten – und kämpften. Heute ist hier, auf Ceannacroc Estate, alles gut in Schuss und bepflanzt, aus den Flüssen zieht man Energie – ein stilles Echo der Vergangenheit, das in die Zukunft reicht.

Der Goldschatz von Loch Arkaig

Der Mythos des Jakobitengoldes und die Wanderung zum Invermallie Bothy

Die Highlands sind Heimat für zahllose Geschichten von Helden und Verrätern. Viele Legenden und Mythen habe die Zeit überdauert. Eine der faszinierendsten Geschichten ist die des Jakobitengoldes, das angeblich am Loch Arkaig versteckt wurde. Diese Legende zieht nicht nur Geschichtsinteressierte, sondern auch Wanderer und Abenteurer an, die die Schönheit der schottischen Wildnis erleben möchten. Eine Wanderung zum Invermallie Bothy bietet eine perfekte Gelegenheit, sich in diese faszinierende Geschichte zu vertiefen. Ich war unterwegs, weil ich ein paar Wetbefotos für das neue Buch machen wollte. Das hat zwar keine Verbindung zum Goldschatz, aber zu Achnacarry und Loch Arkaig.

Die Toten von Avernish – Highland Crime – DI Robert Campbells 3. Fall gibt es as eBook und Taschenbuch bei Amazon.

Der Jakobitenschatz am Loch Arkaig

Die Geschichte des Jakobitengoldes beginnt im 18. Jahrhundert, als die Jakobiten unter der Führung von Charles Edward Stuart, auch bekannt als Bonnie Prince Charlie, versuchten, den britischen Thron zurückzuerobern. Nach der Niederlage in der Schlacht von Culloden im Jahr 1746 floh Bonnie Prince Charlie und versteckte sich einige Zeit in den Highlands, bevor er schließlich nach Frankreich flüchtete.

Es wird gesagt, dass während dieser chaotischen Zeit eine große Menge Gold, das zu spät von französischen Unterstützern zur Finanzierung des Aufstands geschickt wurde, am Loch Arkaig versteckt wurde. Der Schatz soll damals einen Wert von 400.000 Pfund gehabt haben – heute wären das mehrere Millionen. Viele haben seitdem versucht, den Schatz zu finden, doch bis heute bleibt sein Verbleib ein Rätsel. Diese Legende hat die Fantasie von Generationen beflügelt und zieht noch immer Schatzsucher und Geschichtsforscher an.

Loch Arkaig

Die Wanderung zum Invermallie Bothy

Für diejenigen, die die Landschaft genießen und gleichzeitig in die Geschichte eintauchen möchten, ist die Wanderung zum Invermallie Bothy ideal. Das Bothy, eine einfache Hütte, die Wanderern kostenlos Unterkunft bietet, liegt malerisch am Ufer von Loch Arkaig und bietet einen perfekten Ausgangspunkt für Erkundungen.

Die Wanderung beginnt am Chia-Aig, einem Wasserfall, der auch in meinem neuen Krimi eine Role spielt. Der Weg zum Bothy ist gut markiert und führt etwa 10 Kilometer entlang der Nordseite von Loch Arkaig. Die Route ist weitgehend flach, der Weg gut ausgebaut. Bis auf das letzte Stück. Dort, so heißt es in der Wegbeschreibung, kann es etwas matschig werden. Matschig???

Wanderwege unter Wasser

Merke: Wenn der schottische Wandergührer sagt, es kann matschig werden bedeutet das, dass das Seepferdchen nicht ausreicht. Man braucht mindestens den Freischwimmer!

Invermallie Bothy

Das Invermallie Bothy selbst ist ein einfacher, aber gemütlicher Zufluchtsort für müde Wanderer. Es gibt einen Kamin, einfache Schlafplätze und eine Quelle in der Nähe für frisches Wasser. Hier kann man die Ruhe der Wildnis genießen und sich in die Vergangenheit zurückversetzen.

Viel spannender als das Bothy fand ich ein verlassenes Haus unterwegs, das irgendwie nach russischer Datscha aussieht. Was denkt ihr?

Datscha Loch Arkaig

Vom Gold des Prinzen habe ich leider keine Spur gefunden.

Morgennebel am See

Aber was haltet ihr davon, wenn Issy sich in Band 4 oder 5 auf die Suche macht? Schreibt es mir in die Kommentare!

Die wilden Ziegen von Glenshiel: Eine Familiengeschichte

Wer durch Glenshiel reist, wird oft von den zähen, langhaarigen Ziegen überrascht, die sich sicher auf den steilen Hängen bewegen und fast eins mit der wilden Landschaft der Highlands wirken. Seit Jahren ranken sich Geschichten um ihre Herkunft – manche behaupten, sie stammten aus der Zeit der Jakobiten oder seien Überbleibsel der Highland Clearances. Doch so spannend diese Legenden auch sind, die wahre Geschichte der Ziegen von Glenshiel ist viel greifbarer – und mit dem Schicksal einer ganz bestimmten Familie verbunden.

picture @Ewan Roy MacGregor

Woher kommen die Ziegen in Glenshiel

Die Geschichte beginnt am Eas nan Arm, dem Wasserfall unterhalb des historischen Schlachtfelds von Glenshiel. Hier lebte einst Alexandrina (Ina) MacRae, die in Ault a’Chruinn geboren und aufgewachsen war. Sie heiratete einen Stewart aus Tomdoun, und gemeinsam lebten sie in der Nähe des Wasserfalls, während ihr Mann für den Rat arbeitete und Straßen durch das abgelegene Hochland baute – eine harte, aber notwendige Arbeit.

Doch wie so viele Highland-Familien standen auch sie vor wirtschaftlichen Herausforderungen. Als die Bauarbeiten abgeschlossen waren, gab es keine Arbeit mehr in der Gegend, und die Familie zog nach Edinburgh, wo Ina’s Mann eine Anstellung bei der Eisenbahn fand.

Der Abschied von den Ziegen

Ein Umzug in die Stadt war eine Sache, das Mitnehmen des Viehs eine andere. In jenen Tagen hatten Schafe und Rinder einen klaren wirtschaftlichen Wert – sie konnten verkauft oder mitgenommen werden. Ziegen hingegen? Die wurden kaum geschätzt. Sie galten als wenig nützlich und wurden nicht wie anderes Vieh gehandelt. Und so blieb der Familie keine andere Wahl, als ihre Ziegen zurückzulassen.

Das geschah noch vor dem Bau des Cluanie-Damms, der später die Landschaft der Region veränderte. Ihr Haus stand noch einige Zeit, doch 1967 wurde es abgerissen. Heute ist nur noch die Stelle zu erkennen, an der es einst stand – zum Glück existieren noch Fotos, die seine Erinnerung bewahren. Doch während das Haus verschwand, blieben die Ziegen.

Donald John Macmillan: Glen Shiel, Kintail – A history (2020)

Überleben in der Wildnis

Trotz ihres plötzlichen Schicksals bewiesen die Ziegen bemerkenswerten Überlebenswillen. Sie passten sich dem rauen Terrain an, ernährten sich von Heidekraut, Farnen und allem, was die Natur hergab. Über Jahrzehnte hinweg wuchs ihre Population, und sie wurden zu einem festen Bestandteil der Landschaft.

Heute glauben viele, dass diese Ziegen aus einer weit entfernten Vergangenheit stammen, dass sie vielleicht Nachfahren von Tieren sind, die mit den Jakobiten oder den vertriebenen Clans in Verbindung standen. Doch ihre Geschichte ist viel persönlicher – sie sind das Erbe einer Familie, die gezwungen war, weiterzuziehen, und der Tiere, die zurückbleiben mussten.

Und doch hat Ina sie nie vergessen. Jedes Mal, wenn sie zurückkam und die Ziegen sah, lächelte sie und sagte: „Das sind meine.“

picture: Ewan Roy MacGregor

Ein herzliches Dankeschön an Inas Verwandte für ihre Gastfreundschaft und dafür, dass sie diese Familiengeschichte geteilt hat – damit die wahre Herkunft der Ziegen von Glenshiel nicht in Vergessenheit gerät.

Das Grab am Meer: Geheimnisse der Isle of Arran

Ein ungelöster Mord. Ein düsteres Familiengeheimnis. Ein Sommer auf der Isle of Arran.

Ich freue mich sehr, euch heute mein neues Buch vorzustellen:
„Das Grab am Meer“ – Highland Crime Band 4 – ist ab sofort erhältlich! 📚🌊

Eine Insel zwischen Nebel, Meer und Vergangenheit

Die Isle of Arran ist nicht nur Schauplatz dieser Geschichte, sie ist ein eigener Charakter – geheimnisvoll, eindrucksvoll und voller Schatten. Hier, inmitten von Bergen und Küsten, wird die Vergangenheit lebendig.

In „Das Grab am Meer“ treffen zwei Spuren aufeinander:

  • Ein echter historischer Mordfall, der nie vollständig aufgeklärt wurde.
  • Und das Verschwinden einer jungen Frau, das eine Familie über Jahrzehnte hinweg geprägt hat.

Worum geht’s im Buch?

DI Robert Campbell reist auf die Insel, um für eine True-Crime-Dokumentation den Goatfell-Mord von 1889 neu zu untersuchen – ein Fall, den kaum jemand außerhalb Schottlands kennt, der aber viele offene Fragen hinterließ.

Isabel Hartmann, deren Schwester vor dreißig Jahren auf Arran verschwand, kehrt zur gleichen Zeit zurück. Ihre Suche nach der Wahrheit wird zu einer gefährlichen Reise in alte, verdrängte Familiengeheimnisse.

Zwei Zeitebenen – eine Wahrheit

Das Grab am Meer“ verwebt wahre Begebenheiten mit fiktiver Spannung.
Der Roman bewegt sich zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Schuld, Erinnerung und dem menschlichen Bedürfnis nach Klarheit.

Atmosphärisch dicht, emotional vielschichtig – und immer wieder überraschend.

Jetzt erhältlich – als eBook und Taschenbuch

📖 „Das Grab am Meer“ ist ab sofort als Taschenbuch und eBook auf Amazon verfügbar.
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Wenn ihr düstere Inselkrimis liebt, gerne tief in Geschichten eintaucht und True Crime euch fasziniert – dann könnte dieses Buch genau das Richtige für euch sein.

Nächste Woche auf dem Blog: True Crime Spezial

🔍 In der kommenden Woche geht es hier um den wahren Mordfall, der dem Roman zugrunde liegt:
Der Goatfell-Mord von 1889 – ein ungelöstes Verbrechen mit spektakulären Wendungen.

Ich erzähle euch, was wirklich geschah, was die Presse damals schrieb – und warum dieser Fall bis heute nicht abgeschlossen ist.

Ich freue mich auf euer Feedback!

Wenn ihr das Buch lest, freue ich mich über jede Rückmeldung:
Ob Rezension, Kommentar oder Nachricht – euer Feedback macht meine Arbeit lebendig.
Lasst mich wissen, wie euch der neue Fall von Campbell & Hartmann gefallen hat!

„Das Grab am Meer“ gibt es hier

Cold Blooded Killers – Mörder ohne Reue

True Crime Fälle aus Schottlands Nordosten (1864 – 19639)

Was macht einen Mörder eiskalt? Fehlt es ihm an Reue? Ist es die absolute Berechnung, mit der er seine Tat plant und ausführt? Oder ist es die erschreckende Normalität, mit der er danach weiterlebt, als wäre nichts geschehen? Die AUSTELLUNG Cold Blooded Killers – True Crime Cases from the North East, 1864-1963 beim Granite Noir Cime Festival in Aberdeen führte mich in die tiefen Abgründe der menschlichen Psyche und zu einigen der berüchtigtsten Verbrechen Schottlands.

Der Mord an Ann Forbes (1864)

Ann Forbes lief 15 Meilen zu Fuß, um ihren Geliebten George Steven zu treffen. Statt eines romantischen Wiedersehens endete das Treffen in einem blutigen Verbrechen. Man fand Ann tot im Wald – mit einer Kopfwunde, das Gesicht nach unten gedrückt. Ein Zeuge hatte Steven mit einer Axt gesehen. Bei seiner Festnahme fand man gleich drei dieser Werkzeuge in seinem Besitz. Zunächst gestand er den Mord, doch seine Verteidigung plädierte auf geistige Unzurechnungsfähigkeit. Er wurde zwar zum Tode verurteilt, doch das Urteil nie vollstreckt. Stattdessen starb er wenige Jahre später in einer Anstalt.

Ein klassisches Beispiel eines Verbrechens aus Leidenschaft? Oder war es doch pure Berechnung?

Der Fall John Barclay Smith (1907) – Ein Mord aus Habgier

John Barclay Smith war Deserteur und suchte sich in Edinburgh ein neues Leben. Doch dann fand man ihn tot in seinem Zimmer – sein Gesicht wies schwere Verletzungen auf, aber es gab keine Anzeichen eines Kampfes. Ein anderer Deserteur wurde kurz darauf in Edinburgh mit Smiths Geld und einer Taschenuhr gefasst. Obwohl sich 7000 Menschen für seine Begnadigung einsetzten, wurde er hingerichtet.

Das Verschwinden von Betty Hadden (1945) – Ein ungelöster Fall

Betty Hadden genoss ihr Leben – bis sie spurlos verschwand. Wochen später tauchte ihr abgetrennter Unterarm auf. Doch mehr wurde nie gefunden. Ermittler experimentierten sogar mit Schweinebeinen, um herauszufinden, wo ihre Leiche ins Meer geworfen worden sein könnte. Die Nacht ihres Verschwindens war voller Schreie, die niemand deuten konnte. War es ein Mord? Ein Unfall? Niemand weiß es. Und das macht den Fall noch unheimlicher.

Fazit – Warum faszinieren uns eiskalte Morde?

Die Faszination für Cold Blooded Killers ist tief in unserer Psyche verankert. Sie sind das ultimative Gegenbild zu unseren eigenen Moralvorstellungen. Ihr Fehlen von Reue, ihr planvolles Vorgehen oder die Ungewissheit über ihre Motive machen sie so unheimlich. True-Crime-Veranstaltungen wie diese zeigen uns, dass das Grauen nicht nur in der Fiktion existiert – sondern mitten unter uns.

Die Archivarin, die spricht, ist eindeutig nicht daran gewöhnt, offiziell zu präsentieren. Nach ungefähr vierzig Minuten schnarchen die ersten Männer hinter mir. Während die einen gebannt zuhören, verlieren die anderen rasch das Interesse. Auf dem Nachhauseweg höre ich einer Gruppe Frauen zu, die sich lautstark über die Sprecherin beschweren. Sie wollten unterhalten werden, sagen sie, und sind nun enttäuscht.

Eine wertvolle Erkenntnis zur Erwartungshaltung des Publikums auf einem Crime-Festival: Es geht nicht nur um wahre Verbrechen, sondern auch um die Inszenierung. Die Faszination für Mord und Rätsel mag groß sein – doch wenn die Darbietung nicht mitreißt, verliert selbst das düsterste Kapitel der Geschichte an Reiz.

Schottische Gritter: Kreative Namen und Gemeinschaftsgeist

Wenn Schnee und Eis auf schottischen Straßen regieren

In Schottland hat die kalte Jahreszeit eine ganz besondere Tradition – nicht nur wegen des Schnees, der die Highlands in ein Winterwunderland verwandelt, sondern vor allem wegen der Fahrzeuge, die dafür sorgen, dass die Straßen sicher befahrbar bleiben. Hier übernehmen keine anonymen Maschinen das Streuen und Räumen, sondern Charaktere mit Namen und Charme. Ja, Schottlands Räumfahrzeuge haben Namen, und zwar richtig kreative!

Ein landesweites Spektakel: Namensgebung als Volkswettbewerb

Seit Jahren werden die Namen der schottischen Räumfahrzeuge durch öffentliche Wettbewerbe gewählt. Die Aktion hat sich zu einer wahren Institution entwickelt, bei der Menschen aus allen Ecken des Landes Vorschläge einreichen können. Dabei zeigt sich die unbändige schottische Kreativität: Von humorvollen Wortspielen über Anspielungen auf Prominente bis hin zu liebevollen lokalen Bezügen ist alles dabei.

Die Aktion wird von Amey und anderen Organisationen durchgeführt, die für die Instandhaltung der Straßen in Nord- und Nordostschottland zuständig sind. Die Vorschläge werden gesammelt, eine Jury trifft eine Vorauswahl, und am Ende dürfen die Menschen abstimmen. Ein wunderschönes Beispiel dafür, wie eine alltägliche Aufgabe wie das Schneeräumen zu einem Gemeinschaftserlebnis wird.

Eine Tradition mit Herz

Diese besondere Praxis zeigt, wie viel Wert in Schottland auf Gemeinschaft und Identität gelegt wird. Ein Gritter (Räumfahrzeug) ist hier nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein kleines Symbol der Zusammengehörigkeit. Egal, ob auf den großen Routen der Highlands oder den kleinen Landstraßen – die liebevoll benannten Räumfahrzeuge sind ein beliebter Teil der schottischen Kultur.

Humor, der verbindet

Die Namen der Gritter erzählen Geschichten, bringen Menschen zum Lachen und schaffen eine Verbindung zwischen der Bevölkerung und der oft harten Realität des Winters. Und Hand aufs Herz: Wer hat nicht ein bisschen Spaß daran, zu erfahren, wie ein Gritter irgendwo in Schottland mit einem originellen Namen unterwegs ist, während er Straßen sicher und befahrbar macht?

Ein Blick auf die Karte

Für alle, die neugierig sind, wo diese charmanten Fahrzeuge gerade unterwegs sind, gibt es eine interaktive Karte. Diese zeigt in Echtzeit an, welche Gritter gerade im Einsatz sind. So kann man nicht nur die Straßenverhältnisse überprüfen, sondern auch sehen, ob ein Gritter mit einem besonders lustigen Namen in der Nähe unterwegs ist.

Ein Winterwunder aus Gemeinschaft und Kreativität

Schottlands Gritter sind mehr als nur Schneeräumfahrzeuge – sie sind ein Symbol für den schottischen Humor, den Gemeinschaftsgeist und die Verbindung zur eigenen Heimat. Also, wenn du das nächste Mal durch den Schnee in den Highlands fährst, schau genau hin: Vielleicht begegnet dir ein Gritter, der dich mit seinem lustigen Namen zum Schmunzeln bringt. Welcher ist dein Favorit?

Schutz der wildlebenden Ziegen in Glenshiel

Ein Aufruf zum Handeln

Triggerwarnung: Dieser Beitrag enthält beschreibende Inhalte über ein verletztes Tier und könnte für sensible Leser belastend sein.

Ich habe mich bewusst dagegen entschieden, ein Foto dieses Moments zu posten. Es wäre zu grausam, ein solches Bild zu teilen. Stattdessen möchte ich mit Worten schildern, was passiert ist, um das Bewusstsein zu schärfen und für den Schutz der wilden Ziegen in Glenshiel einzutreten.

Es gibt Erlebnisse, die man nie vergisst – Momente, die sich unauslöschlich in das Gedächtnis brennen und einen dazu bringen, die Welt um sich herum anders zu betrachten. Einer dieser Momente hat mich hier in den Highlands tief berührt, und ich möchte ihn mit euch teilen, weil ich glaube, dass wir gemeinsam etwas verändern können. Es geht um diese wunderbaren Tiere.

An einem eigentlich ganz normalen Tag bin ich unterwegs, um in Shiel Bridge den Glasmüll wegzubringen, als ich auf der Straße eine tragische Szene sehe: Ein großer Ziegenbock, einer der wilden Ziegen von Glenshiel, liegt schwer verletzt auf der Fahrbahn. Seine Hinterbeine sind gebrochen, die Knochen ragen heraus, und er schreit vor Schmerz. Es war einfach furchtbar.

Die Menschen, die zuerst angehalten haben, wollten das Tier nur von der Straße bringen – ohne sich um sein Leiden zu kümmern. Autos fahren einfach vorbei, hupen sogar. Niemand scheint sich für das schreiende Tier zu interessieren, außer mir und ein Paketbote, der auch ausgestiegen ist und die Polizei anruft. Es braucht eine lange Zeit, um über die Notrufnummer der Polizei klarzumachen, wo wir sind. Währenddessen liegt der Bock am Straßenrand, unfähig, sich zu bewegen, und ich kann nichts tun, außer bei ihm zu bleiben und darauf zu hoffen, dass endlich Hilfe kommt.

Nach einer gefühlten Ewigkeit taucht die Polizei auf – zwei junge Beamte, die nicht viel tun können. Die Polizei trägt in Schottland keine Waffen. Letztlich ist es ein Farmer aus der Gegend, den ich mit Hilfe einer Freundin kontaktiert habe, der das Leiden des Tieres beendet. Mit einem Gewehr erlöst er den Ziegenbock von seinem Schmerz. Es ist ein schrecklicher, aber auch notwendiger Moment. Aber es hat viel zu lange gedauert, etwa eine Stunde, bis er erlöst war.

Dieser Vorfall hat mich zum Nachdenken gebracht. Diese Ziegenherde, etwa 30 Tiere, lebt seit Generationen in dieser Gegend, mindestens seit dem Zweiten Weltkrieg, manche sagen sie gehen sogar zurück auf die Zeiten von Bonnie Prince Charlie. Sie sind ein wilder und freiheitsliebender Teil der Highlands – ein Symbol für die unberührte Natur dieser Region. Doch sie sind schutzlos. Es gibt nur zwei Warnschilder an der A87, und viele Fahrer ignorieren sie. Rasende Autos gefährden das Leben dieser Tiere, die in Straßennähe grasen und oft die Fahrbahn überqueren.

Das darf nicht so weitergehen. Wir müssen handeln, um diese Ziegen zu schützen. Es muss mehr Schilder geben, Geschwindigkeitsbegrenzungen an den gefährlichen Stellen – irgendetwas, das das Bewusstsein schärft und das Leben dieser Tiere sicherer macht. Sie gehören niemand, deshalb fühlt sich auch keiner verantwortlich.

Ziegen sind ein natürlicher Bestandteil der kulturellen und ökologischen Landschaft der Highlands. Obwohl ihre Populationen aktiv kontrolliert werden müssen, um Schäden an einheimischen Wäldern und Ökosystemen zu vermeiden, verdienen sie dennoch Schutz vor unnötigem Leid. Wie NatureScot im Scotland’s Nature-Blog betont: „Ziegen werden oft mit wilden und rauen Orten in Verbindung gebracht und tragen zur Romantik der schottischen Landschaft bei.“ Obwohl diese Tiere manchmal als invasiv angesehen werden, sind sie ein wichtiger Teil des regionalen Erbes und sollten vor vermeidbaren Gefahren wie Verkehrsunfällen geschützt werden, um ein Gleichgewicht zwischen ökologischer Kontrolle und Tierschutz zu gewährleisten.

Die wilden Ziegen von Glenshiel sind keine echten Wildziegen, sondern vor langer Zeit von Menschen ausgesetzte Hausziegen. Gerade deshalb verdienen unseren Schutz. Ihre Freiheit sollte nicht bedeuten, dass sie ihrem Schicksal überlassen bleiben, wenn sie in Gefahr geraten. Ich habe beschlossen, aktiv zu werden.

Seid ihr dabei? Lasst uns gemeinsam dafür einstehen, dass diese Tiere sicher in ihrer Heimat leben können. Shiel Bridge braucht mehr Schilder und eine Geschwindigkeitbegrenzung! Bitte teilt diesen Post auf Social Media mit dem Hashtag #ProtectGoatsOfGlenshiel – Danke!