Die Magie der Weihnachtskrimis: Geheimnisse der Highlands

Hallo, mein Name ist Tessa Baywood und ich freue mich sehr, heute hier zu Gast sein zu dürfen, und danke dir von Herzen, Nellie, dass ich meine Weihnachtskrimis auf deinem Blog ein wenig näher vorstellen darf.

picture: ChatGPT

Wenn ich an Weihnachtsbücher denke, dann beginnt für mich alles nicht mit einer Handlung oder einer Figur, sondern mit einem Gefühl. Es ist dieses leise Innehalten, das sich oft schon Wochen vor den Feiertagen einstellt, ein kaum greifbarer Moment, in dem sich die Welt ein wenig langsamer zu drehen scheint und man sich nach Wärme sehnt, nach Kerzenlicht, nach Geschichten, die einen sanft umhüllen.

Vielleicht ist es genau das, was uns Jahr für Jahr zu diesen Büchern zurückkehren lässt. Weihnachten trägt stets beides in sich, das Leuchten und die leise Melancholie, die Erinnerung und die Gegenwart. Und irgendwo zwischen diesen Polen entstehen jene Geschichten, die uns besonders nahegehen, weil sie mehr sind als bloße Unterhaltung, weil sie etwas in uns berühren, das wir im Alltag oft überhören.

pcture: ChatGPT

Weihnachtskrimi schreiben und lesen – Die besondere Faszination festlicher Spannung

Mit der Zeit hat mich ein Gedanke nicht mehr losgelassen: Was geschieht, wenn man diese warme, beinahe vollkommene Weihnachtswelt ein kleines Stück aus dem Gleichgewicht bringt?

Denn gerade dort, wo alles von Harmonie erzählt, werden die feinen Risse umso deutlicher sichtbar. Ein festlich gedeckter Tisch, an dem nicht alle die Wahrheit sagen. Ein Lächeln, das einen Hauch zu lange verweilt. Eine Tradition, die vielleicht mehr verbirgt, als sie preisgibt.

Beim Schreiben meiner Weihnachtskrimis habe ich entdeckt, dass genau in diesem Spannungsfeld eine ganz eigene Form von Tiefe liegt. Es geht nicht allein um die Aufklärung eines Verbrechens, sondern um das Sichtbarmachen dessen, was unter der Oberfläche schlummert. Ein Mistelzweig, der für Nähe steht und doch zum stillen Zeugen wird. Ein Haus, das über viele Jahre hinweg mehr gesehen hat, als seine Mauern preisgeben. Oder ein Ort in der Natur, an dem man spürt, dass er nicht nur Kulisse ist, sondern eine eigene Geschichte trägt.

Vielleicht sind Weihnachtskrimis deshalb immer auch Geschichten über das Menschliche – über das, was wir zeigen, und über das, was wir sorgsam verbergen.

picture: ChatGPT

Weihnachtskrimis in Schottland – Highlands, Atmosphäre und leise Geheimnisse

Und dann ist da die Frage nach dem Ort, an dem all dies geschehen darf.

Ich habe mich oft gefragt, ob meine Geschichten ebenso gut an einem anderen Schauplatz hätten entstehen können, und vielleicht wäre das möglich gewesen. Doch immer wieder führen sie mich ganz von selbst zurück in die Highlands von Schottland.

Dort, so empfinde ich es, liegt eine besondere Ruhe in der Landschaft, eine Weite, die nicht leer wirkt, sondern erfüllt von Erinnerungen. Alte Häuser stehen dort, als hätten sie die Zeit ein wenig langsamer erlebt als anderswo, und kleine Dörfer tragen ihre Geschichten in sich, oft unausgesprochen, aber doch spürbar.

Gerade im Winter entfaltet sich diese Stimmung auf eine ganz eigene Weise. Nichts ist überladen, nichts drängt sich in den Vordergrund. Stattdessen legt sich eine stille Zurückhaltung über alles, die jedes Detail, jede Begegnung, jedes unausgesprochene Wort intensiver erscheinen lässt.

Vielleicht ist es genau diese leise Tiefe, die Schottland zu einem so stimmigen Ort für Weihnachtskrimis macht.

picture: ChatGPT

Mord & Mistelzweig – Ein cosy Weihnachtskrimi im schottischen Dorf

In „Mord & Mistelzweig“ führt mich die Geschichte in ein kleines Dorf, das sich eine Woche vor Weihnachten ganz der Vorfreude hingibt, bis ein Mord im Wald diese friedliche Stimmung erschüttert.

Gerade die Enge der Gemeinschaft, das vermeintliche Wissen umeinander, hat mich hier besonders interessiert. Jeder kennt jeden – und doch zeigt sich schnell, dass hinter den freundlichen Fassaden mehr verborgen liegt, als man zunächst vermuten würde.

Der Mistelzweig, der über allem schwebt, steht dabei nicht nur für Nähe und Tradition, sondern auch für jene leisen Momente, in denen man innehält und erkennt, dass nicht alles so ist, wie es scheint.

Weihnachtsmord auf Nellfield Hall – Ein Weihnachtskrimi im Herrenhaus

„Weihnachtsmord auf Nellfield Hall“ entfaltet sich in einem alten Herrenhaus, das durch Schnee von der Außenwelt abgeschnitten ist.

Mich hat an dieser Geschichte besonders gereizt, nicht nur die Familie selbst in den Mittelpunkt zu stellen, sondern vor allem jene, die im Hintergrund wirken. In der Küche, im Service, im Garten – dort entstehen oft die klarsten Beobachtungen, die ehrlichsten Einschätzungen.

Während oben im Salon gestritten und geschwiegen wird, entwickelt sich unten eine ganz eigene Dynamik. Und genau dort beginnt die eigentliche Suche nach der Wahrheit.

Das Herrenhaus wird so zu einem geschlossenen Kosmos, in dem sich Spannungen verdichten und langsam ihren Weg an die Oberfläche finden.

Stille Nacht – Mystischer Weihnachtskrimi in den schottischen Highlands

In „Stille Nacht – Dunkle Geheimnisse in den Highlands“ wird die Geschichte stiller, vielleicht auch eine Spur geheimnisvoller.

Die junge Polizistin Rowan MacNeill kommt in das abgelegene Dorf Lochmuir, auf der Suche nach einem Neuanfang. Doch die Idylle trügt. Als eine Leiche am Fuß eines alten Baumes gefunden wird, führen die Ermittlungen tief hinein in Legenden, in Erinnerungen und in Fragen, die sich nicht so leicht beantworten lassen.

Der Wald spielt dabei eine besondere Rolle. Er ist nicht nur Schauplatz, sondern wirkt beinahe wie ein eigener Charakter, ruhig, beobachtend, und doch voller Geschichten, die darauf warten, gehört zu werden.

Diese Verbindung aus Wärme und leiser Dunkelheit, fasziniert mich an Weihnachtskrimis immer wieder aufs Neue. Dass sie uns Geborgenheit schenken und zugleich den Blick für das öffnen, was im Verborgenen liegt.

Es sind Geschichten, zu denen wir in der stillsten Zeit des Jahres immer wieder zurückkehren.

Solltest du nun Lust verspüren, selbst ein wenig durch verschneite Dörfer zu streifen, alte Herrenhäuser zu betreten oder den Schatten eines Waldes zu folgen, so findest du alle drei Bücher derzeit als E-Book für 1,99 bei Amazon.

Und wenn du nach der Lektüre eine Rezension hinterlassen möchtest, sei es nur ein kurzer Eindruck, so würde ich mich sehr darüber freuen.

Ich danke dir fürs Lesen, fürs Verweilen – und vielleicht auch fürs Weitertragen dieser kleinen Winterwelten.

Deine Tessa

„Die Toten von Avernish“ erscheint!

Der neue Höhepunkt der Highland Crime Serie

Liebe Krimi-Fans,

es ist endlich soweit! Die lang erwartete Fortsetzung der Highland Crime Serie ist da, und sie verspricht, Euch erneut in den Bann von düsteren Geheimnissen und fesselnden Ermittlungen zu ziehen. „Die Toten von Avernish“, Band 3 der Serie um DI Robert Campbell und die deutsche Übersetzerin Isabell Hartmann, ist nun als eBook und Taschenbuch bei Amazon erhältlich und verspricht ein packendes Leseerlebnis, das Euch nicht mehr loslassen wird.

MacArthur blickte Campbell an. Seine Augen waren trüb, als hätte das Leben eine milchige Schicht Enttäuschung hineingegossen. Waren sie blau oder grün?

“Ich war nie wütend, nicht auf Gott, nicht auf das Schicksal und nicht auf die Taten der anderen. Es kommt, wie es kommt. Wir haben keinen Einfluss darauf, welche Richtung unser Leben nimmt. Ich verstehe es nur nicht. Wieso hat er das getan?“

In diesem neuesten Teil verschlägt es Issy erneut in die wilde Landschaft an der Westküste der schottischen Highlands. Doch dieses Mal steht mehr auf dem Spiel als je zuvor, denn nicht nur ein grausamer Mord erschüttert die kleine Gemeinde von Avernish, es gibt mehrere Tote und ihr Ableben ist rätselhaft. Als DI Robert Campbell und seine Kollegen am Tatort eintreffen, bietet sich ihnen ein Bild des Schreckens: Vier Leichen liegen im im Keller der Croft von Avernish, ein Selbstmörder in der Ruine hat die Polizei auf ihre Spur geführt. Einer der Toten ist ein deutscher Soldat.

Achnacarry, 3. Dezember 1942

Die Dunkle Meile ist für mich das Symbol der Qual geworden. Hier komme ich an meine Grenzen und ich weiß nicht, wie viel weiter ich noch gehen kann. Ich wurde genommen, weil ich schnell schwimmen kann. Sie brauchen gute Schwimmer für die feindlichen Landungen zu Wasser.

Während die Ermittlungen voranschreiten, stoßen Campbell und sein Team auf lange gehütete Familiengeheimnissen. Unterstützt wird er dabei von Isabell Hartmann, der deutschen Übersetzerin, die nicht nur mit ihrer Sprachgewandtheit, sondern auch mit ihrem Scharfsinn und ihrer Beharrlichkeit einen entscheidenden Beitrag zur Lösung des Falls leistet, denn einer der Toten ist ein deutscher Soldat, der ein Tagebuch hinterlassen hat, das wichtige Erkenntnisse für den Fall erhält.

Gebannt blätterte Isabel Hartmann weiter. Ihr Tee wurde kalt und sie sah die goldene Abendsonne nicht, die sich über den Berge von Kintail ergoss. Erst ihr Handy riss sie zurück aus der Zukunft.

Issy, wollen wir uns direkt in der Kintail Lodge treffen oder soll ich dich abholen? Den Tisch habe ich für 20 Uhr reserviert. Rx

„Die Toten von Avernish“ wird Euch mit seinen vielschichtigen Charakteren, seinem atmosphärischen Setting und seiner fesselnden Handlung in seinen Bann ziehen und bis zur letzten Seite in Atem halten.

Also schnappt Euch eine Tasse Tee, macht es Euch gemütlich und taucht ein in die düstere Welt von „Die Toten von Avernish“. Wer „Schatten über Skiary“ und „Im Dunkel von Skye“ liebt, den wird Band 3 der Highland Crime Serie nicht enttäuschen.

Lasst mich wissen, wie der neue Fall Euch gefällt. Hier in den Kommentaren oder in der Gruppe Nellies Buchwelt auf Facebook.

Bis bald zwischen den Seiten,

Nellie